Vom ersten Mal und tollen Frauen…

Vom ersten Mal und tollen Frauen…

Am Freitag Abend war es so weit. Mein erstes Mal stand an. Ich hab mich schon lange darauf gefreut aber ich war unglaublich nervös. Wird alles gut gehen oder gibt es am Ende Tränen? Ich war so unruhig, dass ich kurz vorher noch alles absagen wollte. Nur meinem Mann habe ich es zu verdanken, dass ich überhaupt los bin. Trotzdem musste er mich regelrecht aus der Tür schieben. Auf dem Weg umklammerte ich mein Handy und ließ es nicht aus den Augen, es könnte ja doch klingeln und ich muss umdrehen.

Und wer sich jetzt fragt: was labert sie denn von ersten Mal? Hat doch schon drei Kinder… ja, ich rede vom ersten Mal ohne Baby aus dem Haus. Also quasi Zeit für mich. Alleine! Verrückt, oder?

Symbolbild für einen tollen Abend, denn vor lauter quatschen habe ich gar keine Fotos gemacht.

Ich stille zwar noch aber ich habe das große Glück, dass das Zauberbaby sowohl Brust als auch Flasche nimmt. Das macht es natürlich für meinen Mann einfach, den Engel auch mal zu füttern (auch wenn das bisher nicht nötig war, denn ich gebe ihn eigentlich ungern aus der Hand).

Aber ich habe gemerkt, dass ich diese kleine Auszeit dringend einmal brauchte. Seit 4 Monaten bin ich rund um die Uhr für den Kleinen da und genieße diese Zweisamkeit, aber ich kann auch nicht leugnen, dass die Zeit für mich allein sehr gefehlt hat. Und so durfte ich gestern Abend zu einem Treffen der Leipziger Familienblogger gehen. Wir waren zu siebt und haben uns bei tollem Essen und Getränken zusammengesetzt, um einfach mal über alles mögliche zu quatschen. Mit dabei waren: Mom’s Favorites and more, Leipziger Mama, Mamalismus, Rabaukenrübenräuber, Familie unkompliziert und Mamabellita. Alles ganz tolle und sympathische Frauen, mit denen der Austausch einfach riesigen Spaß macht. Ich hoffe sehr, dass es jetzt öfter solche Treffen geben wird und ich mich auch weiterhin ohne den Kleinen aus dem Haus wage.

Obwohl es alles unglaublich toll war, habe ich mich nach 2,5 Stunden aber auch schon wieder verabschiedet. Zu groß war die Unruhe und die Sehnsucht nach dem Baby. Ich weiß auch nicht, warum es so ist, aber bei meinem kleinen Nesthäkchen bin ich anscheinend etwas anhänglicher als bei den anderen beiden. Der Gedanke, den Kleinen zu einer Oma zu geben ist für mich im Moment noch unvorstellbar. Bin gespannt, ob sich das noch ändert.

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