Familienalltag – Die ersten Wochen zu fünft

Familienalltag - Die ersten Wochen zu fünft

Schon 7,5 Wochen ist das kleine Zauberbaby nun bei uns, es hat sich einiges verändert und wir haben auch schon einiges erlebt.

Unser Alltag ist insgesamt unruhiger und lauter geworden und wir brauchen auch alle noch etwas, bis wir uns richtig eingespielt haben. Aber: es wird Stück für Stück besser.

Fangen wir am Anfang an:

Die ersten Wochen mit dem Kleinen waren eine große Umstellung für uns alle. Besonders aber für die Prinzessin. Sie muss Aufmerksamkeit teilen und man merkt, dass ihr das sehr schwer fällt. Da der Kleine die ersten vier Wochen jeden Abend eine Schreistunde hatte ( so verarbeiten viele Babys ihren Tag ) musste mein Mann beide großen Kinder allein ins Bett bringen. Keine Exklusivzeit für ein einzelnes Kind möglich. Das war erst einmal eine Umstellung für sie.

Familienalltag - Die ersten Wochen zu fünft

In Verbindung damit ist die Prinzessin auch aus unserem Bett ausgezogen. Inzwischen schläft sie in ihrem eigenen Bett ein und kommt nur noch nachts zu uns, wenn sie wach wird. Vor der Geburt war das absolut undenkbar.

Nach den ersten vier Wochen gab es kein Geschrei mehr am Abend und nach fünf Wochen konnten wir den Kleinen abends sogar ins Bettchen legen und mussten ihn nicht mehr herumtragen. Nach einer Weile Einschlafbegleitung schläft er dann alleine weiter und wir haben noch etwas Ruhe zu zweit.

Familienalltag - Die ersten Wochen zu fünft

Erste Untersuchungen

Am 18.12. hatten wir einen Orthopädentermin um einen Hüftultraschall beim Baby machen zu lassen. Bereits im Krankenhaus kurz nach der Geburt gab es einen Ultraschall und auch da waren die Werte schon nicht perfekt. Also haben wir spezielle Spreizwindeln gekauft und breit gewickelt. Leider hat das nicht wirklich geholfen und die Werte haben sich sogar noch verschlechtert. Das hat uns dann diese Tübinger Schiene eingebracht.

Nach 3 Monaten sind die Werte dann in der Regel wieder in Ordnung. Trotzdem kamen mir in der Praxis fast die Tränen, so furchtbar fand ich es, den Kleinen in dieses Gestell zu zwängen. Aber dann doch lieber jetzt, als erst später, wenn er schon krabbeln kann.

Er hat das Ganze super angenommen und es hat ihn auch nicht sonderlich gestört, da es ja der Haltung im Mutterleib nahe kommt.

Am 23.12. waren wir dann aber in der Kindernotaufnahme der Uniklinik weil das Zauberbaby überhaupt nicht mehr zauberhaft war. Er hat sich unglaublich gegen die Schiene gewehrt und nur noch geweint. Schrecklich, wenn man dann so hilflos ist und einfach nur da sein kann. Natürlich war an dem Tag kein Orthopäde verfügbar. Wir sollten die Schiene weglassen und am nächsten Tag ( Heiligabend) wiederkommen.

Wie gut, dass wir den Termin erst am nächsten Tag hatten, denn als wir früh aufgestanden sind, hatte die Prinzessin plötzlich überall rote, juckende Punkte. Windpocken in the House. Trotz Impfung! Fehlte ja noch zu Heiligabend. Also erstmal Familienausflug in die Uni. Die Kleine bekam Medizin und das Baby eine neue, größere Schiene von einem unglaublich netten und charmanten Oberarzt. Das alte Gestell war tatsächlich innerhalb einer Woche zu klein geworden und hat dem Kleinen die Luft abgedrückt. Kein Wunder, dass er so geschrien hat.

Da sich die Omas von den Windpocken nicht haben stören lassen, konnten wir Weihnachten wie geplant feiern und nach 5 Tagen hatte die Kleine schon das Schlimmste überstanden. Dank der Impfung war es zum Glück nicht ganz so stark ausgeprägt.

Kurz nachdem sie wieder fit war, konnten wir dann auch beim Baby Punkte bewundern. Mein armer kleiner Schatz hatte also mit 7 Wochen auch schon seine erste Kinderkrankheit. Zum Glück sind es nur recht wenige Punkte und er ist unglaublich tapfer. Man merkt ihm überhaupt nicht an, dass er irgendetwas hat. Er weint nicht, ist trotzdem sehr fröhlich und lacht viel. Das ist so bezaubernd. Mein kleiner Engel.

Und wie ist es jetzt im Moment? Die zwei großen Kinder sind ganz verliebt in ihren kleinen Bruder und wollen ihn immer küssen und kuscheln.

Familienalltag - Die ersten Wochen zu fünft

Nur falls er doch mal weint, dann ziehen sie sich zurück. Aber das ist auch vollkommen in Ordnung. Etwas Schade finde ich es, dass die Zeit mit einem der großen alleine gegen null geht. Entweder habe ich das Baby oder die zwei großen sind zusammen.

Es ist eben doch eine Herausforderung 5 Personen unter einen Hut zu bekommen. Aber eine, die wir uns selbst ausgesucht haben und die ich nicht mehr ändern möchte.

5 Kommentare zu „Familienalltag – Die ersten Wochen zu fünft“

  1. Hallo Sandy,

    So ein kleiner Zauberfloh und das Bild des stolzen Großen Bruders ist auch zucker.

    So ein Mist, dass euch die Windpocken erwischt haben umso schöner, dass alles gut überstanden ist.

    Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Geschwisterplüsch. Lasst es euch gut gehen.

    Viele Grüße
    Mama Maus

  2. Pingback: Familienalltag - einige Gedanken zur aktuellen Situation - Ein Haufen Liebe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.