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Alltagsgeschichten rund um Ostern

Es war wieder mal recht ruhig hier. Das liegt daran, dass gerade alles einfach läuft. Es gibt keine größeren Probleme oder Sorgen und auch die Kinder sind im Moment recht entspannt (Murphy: bitte Ohren zu!). Ich habe kaum etwas zu berichten.

Die Schwangerschaft schreitet voran und auch da scheint alles in Ordnung zu sein. Inzwischen bin ich schon in der 10. SSW angekommen. Die Zeit rennt. Kleine Wehwehchen habe ich natürlich und zwischen meiner Vorstellung von der dritten Schwangerschaft und der Realität liegen Welten. Irgendwie hat es mein Kopf geschafft, mich zu überlisten. Ich habe beide vorherigen Schwangerschaften als absolut toll und rosarot im Gedächtnis behalten. Erst jetzt kommen so nach und nach die Erinnerungen daran, was da wirklich war. Von Rückenschmerzen über ein Ziehen im Bauch und empfindlichen Brüsten ist alles dabei. Zum Glück ist die Übelkeit wirklich komplett verschwunden und auch sonst habe ich nichts schwerwiegendes und kann mich eigentlich nicht beklagen. Trotzdem freue ich mich schon jetzt sehr auf den nächsten Ultraschall, um zu sehen, ob wirklich alles so ist, wie es sein soll. Irgendwie brauche ich diese Rückversicherung um Ruhe zu bekommen.

Magnolie, Sonnenschein
Die kurzen Sonnenmomente haben wir genutzt und waren spazieren.

Unser langes Osterwochenende war ruhig und nur von zwei Besuchen bei den Omas unterbrochen. Die Kinder konnten gar nicht genug bekommen vom Geschenke suchen. Ich bin aber sehr froh darüber, dass sich alle an die „Anweisungen “ gehalten haben und es recht wenig Süßigkeiten und auch kein großes Spielzeug gab. Ostern soll ja nicht ausarten. Da wir leider nicht in den Garten konnten zum Suchen, haben wir unsere Sachen gleich mit bei Oma versteckt und uns dann am Ostermontag einfach noch einen schönen Tag im Zoo gemacht. Das Gondwanaland ist eben auch bei Regen immer eine tolle Alternative.

Totenkopfäffchen, Zoo Leipzig, Gondwanaland
Diese kleinen Äffchen mag ich ja sehr. Die sind zu niedlich.

Diese Woche steht bei uns dann noch ein Großereignis an, denn am Donnerstag wird unser Hicks schon 6 und feiert Kindergeburtstag. Ich freue mich schon so sehr auf die strahlenden, verschlafenen Augen am Morgen. Das entschädigt dann auch für die lauten Kinder am Nachmittag. Das Gute daran ist, dass wir diese Woche noch komplett Urlaub haben und die Kinder so auch nicht in die Kita müssen. Mehr Ruhe und Familienzeit für alle. Wir genießen das gerade so richtig.

Dadurch bleibt auch viel mehr Zeit die Kinder in den Alltag mit einzubeziehen. Die Kleine darf zum Beispiel auch mit scharfen Messern schneiden (natürlich unter Aufsicht), denn ich bin der Meinung, dass Kinder nur so lernen, selbstständig zu werden. Auch wenn es nicht immer so ganz einfach für uns Eltern ist, da es dann eben auch mal länger dauert oder nicht so perfekt ist, wie wir uns das vorstellen. Gehört eben zum Lernen dazu. Für beide Seiten.

Oder wie seht ihr das? Freiheiten lassen oder lieber übervorsichtig sein?

Rhabarber schneiden
Meine kleine Maus hilft inzwischen gern und oft.

5 Kommentare zu „Alltagsgeschichten rund um Ostern

  1. Toll, wenn alles ganz ruhig und friedlich ist 😊 Bei uns war Ostern auch ganz nett und auch bei uns artete es nicht aus 😉
    Ja, ich finde auch, dass man die Kleinen schon mithelfen lassen kann/soll. Ich seh das so: Wenn sie Interesse haben dann sollte man es nicht verbieten, weil sie zu klein erscheinen. Denn wenn sie dann größer sind, wollen sie gar nicht mehr. Bei uns werden sie schon mit einbezogen sobald sie mobil sind 😉
    Liebe Grüße Babsi

    Gefällt 1 Person

      1. Ja, gerne gebe ich dir ein paar Anregungen 😉
        Also wenn sie schon selbst sitzen und essen/trinken und patzen dabei den Tisch an, bekommen sie nachher schon ein Tuch in die Hand, damit sie beim Aufwischen helfen können. Wenn ich Kastentüren putze bekommen sie einen Lappen in die Hand und dürfen auch wischen. Wenn sie dann schon laufen können, dürfen sie beim Geschirrspüler einräumen bzw ausräumen helfen (Messer nehme ich vorher schnell raus, nur damit nichts passiert). Sie dürfen ziemlich früh auch schon beim Wäsche sortieren helfen und beim Zusammenlegen dürfen sie dann auch schon mitmachen (zwar ist das dann nicht perfekt und hübsch, aber es macht ihnen Spaß). Es gibt im Haushalt sehr viele Bereiche, wo man eigentlich die Krabbelkinder schon mitmachen lassen kann…
        So, wie du schon geschrieben hast, perfekt ist es dann nicht, aber je eher man sie machen lässt, umso eher können sie es auch. Und je kleiner sie noch sind, umso mehr Spaß macht es ihnen.
        Liebe Grüße Babsi

        Gefällt 1 Person

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