Allgemein · Schwangerschaft

Und dann kamst du…

Wer mir hier schon eine Weile folgt, der weiß vielleicht wie sehr ich mir ein drittes Kind gewünscht habe. In meinem Herzen ist noch Platz und die Familie fühlte sich noch nicht vollständig an. Mein Mann hatte immer berechtigte Einwände dagegen und ich habe ihn auch gut verstanden. Trotzdem ging dieser Wunsch nach einem 3. Kind nie weg, sondern wurde von Monat zu Monat stärker. Ca. ein halbes Jahr lang habe ich jeden Monat auf’s Neue gehofft, dass es doch geklappt hat und wurde immer wieder enttäuscht.

Tja, und dann kam der März. Mein Zyklus war absolut unregelmäßig und auch mit Temperaturmessung und Ovutest war es schwierig, den Eisprung genau zu bestimmen.

Schwangerschaft, Buch, Katja Kessler
Das Buch begleitet mich seit der ersten Schwangerschaft und ist auch dieses Mal ein beliebter Begleiter.


Etwa eine Woche nach dem errechneten (vielleicht auch der wirkliche?) Eisprung bekam ich erste Schwangerschaftsanzeichen.

  • Übelkeit
  • empfindliche Brüste
  • Heißhunger
  • dauerhafte Müdigkeit
  • Ziehen im Bauch

In dem Moment habe ich zwar schon gehofft, aber da ich das die anderen Monate auch immer hatte, hab ich mir noch nicht zu viel versprochen. Trotzdem: ab da begann ich zu testen, da ich schon immer absolut ungeduldig war. Nix tat sich. Bis der Tag vor der Menstruation kam. Man sah plötzlich einen hauchzarten zweiten Strich. Mein Mann tat den noch ab, der wäre ja kaum zu sehen, aber mein Herz hüpfte schon. Gleichzeitig machte sich ein Gefühl von Panik breit. Hatte ich mir das wirklich gut überlegt? Schaffen wir das?

Auf Arbeit konnte ich an nichts anderes denken, also holte ich mir in der Mittagspause einen zweiten Test, nur um sicher zu sein. Und zack, war der auch positiv. Ab da konnte ich mich nur noch freuen und das Grinsen in meinem Gesicht kaum noch verbergen.

Ich kann es gar nicht glauben, aber da hat sich wirklich ein kleines Wunder auf den Weg gemacht und wenn alles gut geht, werde ich noch in diesem Jahr 3fach-Mama sein.

20 Kommentare zu „Und dann kamst du…

  1. Unglaublich das zu lesen, denn letztes Jahr ging es uns genauso. Langes Überlegen ja/nein/vielleicht … auf einmal wogen die Kontras irgendwie schwerer als bei Kind 1 und 2 und trotzdem haben wir ja gesagt. Im Gegensatz zu Kind 1 und 2 hat es nicht auf Anhieb geklappt, aber wir mussten doch nicht lange warten. Was mich aufmerken ließ war dein Kommentar zur aufsteigenden Panik „War das wirklich eine gute Idee? Schaffen wir das?“ und leider war/ist es bei mir so, dass die Bedenken/Gedanken immer mehr wurden und ich mir zwischendurch tatsächlich überlegt habe, ob es nicht besser wäre, wenn es doch „schief geht“. :-/ Kind 2 ist noch nicht ganz 3 und phasenweise etwas anstrengend … aber das war bei Kind 1 damals auch so, nur da hab ich mich trotzdem auf Kind 2 gefreut … hmmm. Jetzt bin ich SSW33 und bin immernoch unsicher, ob die Idee so super war …. ich hoffe, das legt sich, sobald ich in nicht allzu ferner Zukunft (wahnsinn, dass es schon bald so weit ist … wo es mir doch gerade eben noch wie dir ging 😉 ) zur Abwechslung mal ein Mädchen in den Armen halte … 😕

    LG Manu

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    1. Oh das klingt aber nicht so schön. Ich wünsche dir sehr, dass alles gut geht und die Freude und alles positive am Ende überwiegen. Wisst ihr denn schon, was es wird? Oder hoffst du nur auf ein Mädchen. Wäre schön zu erfahren, wie es dir dann im Nachhinein geht. Liebe Grüße

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      1. 🙂 Ich will dich nicht runterziehen … es ist halt grad bei mir so und ich weiss auch nicht warum … evtl. Panik nochmal die Uhr zurückzudrehen und alles nochmal von vorne zu haben: Abhängigkeit, schlaflose Nächte, Zähne, Autonomie, … uihh, alles die schwierigen Sachen .. ;-P.
        Ja, bei der Feindiagnostik standen die Zeichen auf Mädchen und meine Hebamme meinte, dass die sich da selten irren. 😉
        Ich beglückwünsche Dich auf jeden Fall zu deinem erfüllten Wunsch und wünsche dir alles Gute und eine vollkommen freudige und ausgeflippte Schwangerschaft! 😀
        Ich hoffe für mich, dass die Hormone dann, wenn „sie“ da ist, alle Panik/Bedenken hinwegschwemmen! 😀

        LG Manu

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      2. Dankeschön. Ich drücke dir alle Daumen. Aber ich kann dich ein bisschen verstehen. Momentan ist die Freude größer aber es kann gut sein, dass sich das auch mal noch ändert. Wie du schon sagst: zum Glück gibt es Hormone, die nach der Geburt meist alles gut machen.😘 alles Liebe.

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