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Mein Fazit zur Mutter-Kind-Kur

Seit gestern sind wir jetzt zu Hause. Drei Wochen Kur liegen hinter uns und es war auch wieder eine recht lange Heimfahrt, aber wir sind gut angekommen und wieder bei unseren Lieben.

Rügen, Zeichnung
Abschied von der schönen Insel und dem Meer.

Die Kur hat uns beiden sehr gut getan. Wir sind erholt, ausgeschlafen und ruhiger als vorher. Unser Verhältnis ist inniger geworden und wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen. Es war die richtige Entscheidung für mich, nur mit dem Großen zu fahren und diese Auszeit zu nutzen. Ich würde das am liebsten jedes Jahr wiederholen aber leider müssen wir jetzt vier Jahre warten, bevor wir wieder dürfen.

Kurklinik:

Ich habe genau die richtige Klinik für uns ausgesucht. Direkt am Meer und auf einer tollen Insel. Die Mitarbeiter vor Ort waren alle sehr nett und haben uns rund um die Uhr super betreut. Man konnte sich dort fallen lassen und musste sich um nichts kümmern. Schön fand ich, dass man die Therapien selbst wählen konnte. So hatte man genau das, was man mag bzw. braucht. Änderungen waren jederzeit möglich und die Auswahl an Angeboten war groß. Auch für die Freizeit war gesorgt. Es gab ein großes Kreativangebot am Morgen nur für Erwachsene und die Nachmittage mit den Kindern waren auch gut organisiert und durchgeplant , wenn man das denn wollte. 

Die Appartements waren recht groß mit ausreichend Stauraum für Kleidung, Spielzeug etc… zweimal pro Woche wurde gewischt und geputzt und man hatte selbst die Möglichkeit, Bettwäsche jederzeit zu wechseln, falls nötig. Auch Waschmaschinen und Trockner standen gegen Gebühr zur Verfügung.

Das Essen war lecker aber es gab kein riesiges Buffet.( das hatten einige vor Ort anscheinend erwartet) Zum Frühstück gab es Brot/ Brötchen mit verschiedenen Aufschnitten und Aufstrichen. Dazu Knäckebrot, Zwieback, Joghurt und etwas Obst/ Gemüse. Mittag konnte man am Vortag zwischen zwei Gerichten wählen oder man hat sich für das Kinderessen entschieden. Zusätzlich gab es immer noch eine Suppe und eine kleine Salatbar. Zum Abendessen gab es wieder Brot mit Aufschnitt, Salat und jeden Abend eine kleine Besonderheit, wie Pizza, Milchnudeln oder Suppe.

Was man vorher vielleicht noch wissen sollte: es gibt dort weder Fernsehen noch Wlan. Das ist aber Absicht, damit man die Zeit als Familie aktiv verbringt und nicht den ganzen Tag in der Bude hockt. Da ich ein recht hohes Datenvolumen auf dem Handy gebucht hatte, war ich trotzdem gut versorgt und der Fernseher hat uns keine Sekunde gefehlt.

Was ich für mich mitnehme/ gelernt habe: 
– meine Familie ist mir das wichtigste und die geb ich nie mehr her

trotzdem: auch eine Mama braucht Auszeiten, um zu funktionieren 

– ich habe tolle, für ihr Alter recht selbstständige Kinder, auf die ich mich verlassen kann

– Ich mache schon viel “ richtig“ in unserer Erziehung und den Rest lerne ich nach und nach

– es ist egal, was andere denken (an dem Punkt arbeite ich noch weiter)

– Zeit am Meer gibt mir Ruhe und Kraft

– autogenes Training liegt mir nicht, ich brauche Papier und Stifte zum runterkommen, denn ich liebe es, zu schreiben, ganz egal ob per Hand oder digital

– ich habe Geschick für Handarbeiten und werd mich damit mal mehr beschäftigen

– ich probiere jetzt Essen aus, das ich vorher nie gegessen hätte, oft mit positivem Ergebnis 

Was ich beim nächsten Mal noch mit einpacken werde: 

– Handseife ( gab es im Appartement nicht)

– mehr große Handtücher 

– mehr Bargeld ( so ne Kur kann teuer werden)

Was ich dann zu Hause lassen kann:

– Hausschuhe ( es war so warm, dass man keine brauchte)

– zu viele Sportklamotten (unnötig)

– Spiele und Bücher (gab es vor Ort zum Ausleihen)

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit allem und starte jetzt mit neuer Energie in das Jahr.

Bei weiteren Fragen dazu könnt ihr mich gern jederzeit anschreiben.

11 Kommentare zu „Mein Fazit zur Mutter-Kind-Kur

  1. Eine sehr schöne Seite. Finde es super, dass du 3 Wochen allein mit dem Sohnemann verbracht hast. Schreibe gerade an einem Bericht über Burn Out bei Müttern. Ja, Auszeiten sind sehr sehr wichtig. Ganz liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

  2. Das klingt echt super und ich freue mich, dass ihr so eine schöne Zeit hattet. Wenn man als Mutter aber gehofft hätte, möglichst viele Anwendungen zu bekommen, hätte es dort schlecht ausgesehen, oder? Ich hatte jedenfalls den Eindruck, dass alle recht viel „Leerlauf“ hatten (was halt je nach Erwartungshaltung positiv oder enttäuschend sein kann).
    Jetzt würde mich noch der Bericht über die 3 Wochen des Papas mit der Kleinen zuhause interessieren 😉
    Nimm die Kraft mit in den Alltag!
    LG

    Gefällt 1 Person

    1. Oh, dann kam das falsch rüber. Wenn du das möchtest, kannst du deinen Tag auch sehr voll packen, jeder so wie er mag. Es gab wirklich viel . Der Papa mag nicht schreiben… aber ich nerv ihn etwas mit Fragen und schreib noch was dazu…😉

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      1. Ah, danke. Da bin ich wohl bei der falschen Versicherung gelandet. Die Barmer bevorzugt natürlich ihre eigenen Häuser. Na mal sehen was sich machen lässt.

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