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Kurtagebuch: Tag 6

Heute war nicht mein Tag. Ich hatte bis zum Nachmittag eigentlich einen durchgeplanten Tag aber trotzdem irgendwie einen Lagerkoller und schlechte Laune.

Nachdem wir uns gleich nach dem Frühstück wieder vom Schwimmkurs abgemeldet haben (der Große hatte keine Lust und der Trainer kann überhaupt nicht mit Kindern umgehen) startete der Tag mit einem Vortrag über Erziehung. Von dem hatte ich schlimmes erwartet, aber im Gegenteil, die Referentin war toll. Sie hat ganz viele Beispiele für liebevolle, zugewandte und trotzdem konsequente Erziehung mitgegeben. Ihre Hauptaussage war: 

Zu jedem Nein gehört auch ein Ja. 

Beispiel: „Nein, spring bitte nicht in die Pfütze aber versuch doch mal drüber zu springen!“ So gibt man dem Kind immer eine andere Möglichkeit ohne direkt alles zu verbieten.

Das Ganze beruht auf dem Triple P-Programm (Positive Parenting Program), mit dem ich mich demnächst mal näher beschäftigen werde. Bisher klingt das nach einem Weg, den ich mir für uns gut vorstellen könnte.

Der schönste Satz von ihr war aber: „Bestrafen ist bäh!!!“ Herrlich! So mag ich das.

Gleich danach folgte noch ein Vortrag über Rücken-Basics. Da konnte ich bereits nicht mehr still sitzen und meine Aufmerksamkeit war auch aufgebraucht, aber gut…auch den hatte ich irgendwann überstanden, ohne wirklich etwas Neues mitgenommen zu haben.

Weiter ging es mit Mittagesssen, einer ganz kurzen Ruhepause und dann autogenem Training. Damit wusste ich in der ersten Stunde wenig anzufangen , da ich meinen Kopf nicht ausschalten konnte, das klappt dann vielleicht beim nächsten Mal besser. Und schon ging es weiter zum Kindergarten, um den Großen abzuholen und danach noch eine halbe Stunde auf den Indoorspielplatz. Hier konnte ich Wäschemarken besorgen und mal schnell einen Kaffee trinken, nur um dann gleich weiter zum orthopädischen Training zu hasten. 

Während der Große geturnt hat, bin ich schnell zurück und habe eine Waschmaschine angestellt. Und wieder zur Turnhalle, ein Gehetze den ganzen Tag, das war unschön. Das hat mich tierisch genervt. Und Sehnsucht hab ich auch langsam nach meinen zweien zu Hause, aber auch das war klar.

Sonnenuntergang am Wieker Bodden

Das Einzige was mich heute mit der Welt versöhnt hat, war der traumhafte Sonnenuntergang über dem Bodden. Danach war ich entspannter und hatte sogar noch Lust und Kraft mit dem Spatz zum Malangebot zu gehen. Dort haben wir eine Schatztruhe bemalt und beklebt und haben noch eine Erinnerung für zu Hause. Außerdem war so der Tag schon wieder um.

Basteln mit Kind, Malen
Der Große bemalt seine Schatztruhe
Elsa, Frozen, Holzbastelei, Leben mit Kind
Auch an meine Kleine haben wir gedacht, sie darf dann zu Hause malen.

Morgen geht es weiter mit meinem Körbchen und einer Medistream-Massage. Da wird der Tag auf jeden Fall ruhiger (hoffe ich).

Ein Kommentar zu „Kurtagebuch: Tag 6

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