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Mama allein in Berlin – ein Beitrag rund um die "Blogfamilia"

Aus einem leichten Anfall von Wahnsinn heraus habe ich mich im November für die Bloggerkonferenz „Blogfamilia“ in Berlin angemeldet und habe tatsächlich eine Zusage bekommen. Nach monatelanger Aufregung war es dann plötzlich soweit. Ich war in Berlin. Allein.

Um das Ganze etwas entspannter zu gestalten bin ich schon einen Tag früher angereist und habe erstmal im Hotel eingecheckt. Die Kinder waren bei meinem Mann auch in sehr guten Händen und somit musste ich mir keine Sorgen machen. Ich wurde vom Großen sogar verabschiedet mit den Worten: „Ich wünsch dir einen schönen Urlaub Mama!“ Das war so schön.

Am ersten  Abend in Berlin habe ich mich dann gleich noch mit einem Bloggerkollegen von Bodehase getroffen. Wir haben gefühlt ewig gequatscht und super leckere Pizza gegessen. Ein sehr schöner Start vor dem großen Tag.

Nun war es also soweit. Der Tag der Elternbloggerkonferenz. Ich hatte so einen riesigen Bammel vor den vielen Menschen. Man hatte zwar immer das Gefühl, man kennt sie schon durch ihre Texte, aber jemanden dann persönlich zu treffen macht doch einen großen Unterschied.
Und ich muss sagen, ich war mehr als positiv überrascht. Überall nur freundliche Gesichter, nette Gespräche und toller Austausch. Kein Neid, keine Missgunst oder auch nur ein böses Wort habe ich gehört.
Jeder ist offen auf den anderen zugegangen und es war nie unangenehm oder peinlich. Eine tolle familiäre Atmosphäre.

Und die Vorträge waren der Wahnsinn. Besonders im Gedächtnis habe ich den Vortrag von Nina alias Juramama zum Thema Medienrecht. Ich hätte ihr stundenlang zuhören können. Sie hatte so eine offene, charmante Art und hat damit, glaube ich, jeden im Raum begeistert. Auch inhaltlich konnte ich recht viel mitnehmen. Es kommt eben doch immer auf die Details an. Ich meine klar, dass man als Blogger ein Impressum benötigt und fremde Fotos nicht einfach ungefragt benutzen kann aber die Grenzen sind mir jetzt viel klarer und vor allem auch verständlicher.

Außerdem im Gedächtnis blieb mir der Vortrag von Maximilian Buddenbohm über die Grenze zwischen Bloggern und Journalisten. Auch wenn ich hier inhaltlich nicht unbedingt etwas mitgenommen habe, so habe ich doch viel gelacht und mochte seine Art zu sprechen sehr gern. Er ist auch so ein Mensch dem es im Blut liegt, andere mit seinen Vorträgen mitzureißen. Sein Schlußsatz war: „Geht spielen!“ und das zeigt ganz gut, wie viele Freiheiten man mit einem Blog doch hat.

Natürlich gab es auch noch andere Vorträge: z.B. Von Leonie (Minimenschlein) über Instagram oder von Marius Fröchling über SEO. Alle waren interessant und informativ. Etwas erschrocken war ich über das Thema der Diskussionsrunde zum Schluss: „Hate-Speech“ – Damit hatte ich mich in der Form noch nicht beschäftigt und fand es sehr schlimm, wie bösartig manche Menschen sein können

Was ich für mich mitgenommen habe:

– Vorträge über Recht können Spaß machen
– ich benutze nur noch eigene Bilder
– SEO brauche/möchte ich in meinem Blog nicht
– rechtliche Details im Blog habe ich geändert
– ich werde mich häufiger an Instagram versuchen
– ich möchte diese tollen Menschen wiedertreffen
– mit meinem Mann an der Seite hätte ich mehr Sicherheit gehabt

und nicht zu verachten: ein volles Goodiebag von den vielen Sponsoren, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Die Kinder haben es mir förmlich aus den Händen gerissen 😉

An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an Alu von Große Köpfe für diese tolle Organisation.

Am Abend bin ich dann völlig fertig und leicht überfordert zurück ins Hotel und habe versucht, die ganzen Informationen zu verarbeiten. Noch Tage später schwirrten mir viele Gedanken dazu im Kopf herum.

Freitag ging es dann vormittags schon wieder nach Hause und obwohl ich es genossen habe, die Nächte mal durchzuschlafen, so war ich doch sehr froh, meine Familie wiederzusehen. Ohne die wäre das alles nämlich nicht möglich gewesen.

4 Kommentare zu „Mama allein in Berlin – ein Beitrag rund um die "Blogfamilia"

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